Autor.in: Georg Krücken

Disziplinäre Zugänge zur Hochschulforschung

Die Hochschulforschung stellt ein multidisziplinäres Forschungsfeld dar. Das neue „die hochschule“-Heft stellt grundlegend die disziplinären Zugänge der Erziehungs-, Geschichts-, Rechts-, Politik- und Wirtschaftswissenschaft sowie der Psychologie und Soziologie zur Hochschulforschung vor. Dieses Themenheft mit Handbuchcharakter wird herausgegeben von Edith Braun, Katharina Kloke und Christian Schneijderberg.

Hochschulkapazitäten – historisch, juristisch, praktisch

Das neue „die hochschule“-Heft widmet sich Hochschulkapazitätsfragen aus historischer, soziologischer, juristischer und ländervergleichender Sicht. Die Autorinnen und Autoren werfen einen Blick auf die bisherige Praxis und diskutieren die Entwicklung künftiger Modalitäten. Herausgegeben wird dieses Heft von Carsten Würmann und Karin Zimmermann.

Innovation und Kreativität an Hochschulen

2009 war – vom Europäischen Parlament und dem Rat der Europäischen Union so ausgerufen – das „Europäische Jahr der Kreativität und Innovation“. Entsprechend stellte die Gesellschaft für Hochschulforschung ihre Jahrestagung 2009, die im April an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer stattfand, unter das Thema „Innovation und Kreativität an Hochschulen: Ihre Bedeutung für Lehre, Organisation und Forschung“. Eine Auswahl der Beiträge wird im Themenschwerpunkt dieses Heftes publiziert, wobei alle drei Dimensionen – Lehre, Organisation, Forschung – repräsentiert sind.

Universitäre Forschung im Wandel

Das Heft 1/2006 der Zeitschrift „die hochschule. journal für wissenschaft und bildung“ beschäftigt sich mit zentralen Aspekten des Wandels der universitären Forschung. Gerade in den letzten Jahren sind verstärkt Forderungen nach einem grundlegenden Wandel der an Universitäten betriebenen Forschung laut geworden. An die Stelle des traditionellen Forschungsideals der zweckfreien Grundlagenforschung tritt die Erwartung, dass sich die Forschung frühzeitig mit Anwendungskontexten vernetzt und stärker an gesellschaftlichen Problemen ausrichtet. Begleitet wird dies von einer erhöhten Rechenschaftspflicht, die in regelmäßigen Evaluationen zum Ausdruck kommt, sowie einer Zunahme des wissenschaftlichen Wettbewerbs um Ressourcen und Aufmerksamkeit.

Hochschule und Profession

Das Heft 1/2005 will eine profes­sionalisierungs­theoretische Diskussion im Kontext der Hochschul­forschung anstoßen. Bislang haben professions­soziologische Analysen kaum Eingang in die Debatte um Hoch­schulen und ihre Reformen gefunden. Dies scheint aber aus zweierlei Gründen notwendig. Zum einen bedarf es dringend einer Kritik des hochschul­politischen Profes­sionalisierungs­jargons. Denn im Kontext der ein­ge­leiteten Struktur­veränderungen im deutschen Hochschul­wesen scheint die Be­rufung auf den Profes­sionalisierungs­begriff einem Legitimations­interesse geschuldet. Die klassischen soziologischen Modelle einer profes­sionalisierten Berufs­praxis werden dabei geradezu konterkariert: die geplanten Reformen, die regelmäßig als Profes­sionalisierung der Hochschulen ge­priesen werden, sind auf alles andere ge­richtet als auf die Stärkung einer profes­sions­ethisch gebundenen, eigen­logischen, beruflich autonomen Handlungs­sphäre von Forschung und Lehre.

Grenzüberschreitungen. Internationalisierung im Hochschulbereich

Inter­nationa­lisie­rung ist an sich kein neues Thema im Politik­feld Hoch­schule, aber die Ent­wicklungen der letzten Zeit, Stich­wörter hier­zu sind GATS (General Agreement on Trade in Services), und der fort­schreitende sog. Bologna-Prozess, der ins­besondere eine “Harmonisierung” der Studien­gänge in Europa forciert, drücken das Thema weiter­hin nach ganz oben auf die hoch­schul­politische Tages­ordnung.

Jenseits der – zwangs­läufig recht ober­flächlichen – tages­politischen Dis­kussion werden in den Beiträgen dieses Heftes zum Themen­schwer­punkt “Grenz­über­schreitungen – Inter­nationa­lisie­rung im Hoch­schul­be­reich” ver­schiedene Probleme der Europäisie­rung, Inter­nationa­lisie­rung und Globa­li­sier­ung aus der Per­spektive der Hoch­schul­forschung wie auch der Hoch­schul­praxis ein­gehend er­örtert.

Szenarien der Hochschulentwicklung

Das erste Aus­gabe der Zeit­schrift “die hoch­schule. journal für wissen­schaft und bildung” hat den Themen­schwer­punkt “Szenarien der Hoch­schulent­wicklung”. Darin beschäftigen sich nam­hafte AutorInnen mit der Frage, was aus den Hoch­schulen der Republik in Zukunft werden wird und was aus ihnen werden soll.