Tabus und Tabuverletzungen an Hochschulen

Tabus bezeichnen das Unberührbare, Verbotene, Nicht-Thematisierbare. Sie dienen der Herausbildung und Sicherung von Identität wie der Aufrechterhaltung einer bestimmten sozialen Ordnung. Entsprechend werden Tabuverletzungen zumeist über sozialen Ausschluss sanktioniert. Tabus finden sich auch im Wissenschafts- und Hochschulbereich. Hier wird nicht zuletzt das Abweichen von Normen tabuisiert, die als grundlegend für das Funktionieren beider Bereiche erachtet werden ‒ sei es der institutionalisierte Skeptizismus oder die Bewertung wissenschaftlicher Forschung unabhängig von den sozialen Merkmalen der Forschenden.

Diesen Themen widmete sich die Jahrestagung 2014 der Gesellschaft für Hochschulforschung (GfHf) in Dortmund. Ausgewählte Beiträge dokumentiert nun das aktuelle Heft der „hochschule“. Die versammelten Beiträge behandeln tabuisierte Gegenstände von der Unterwandung meritokratischer Maßstäbe über Machtbeziehungen zwischen etablierten Forschern und Nachwuchswissenschaftlern bis hin zur Relevanz von Geschlecht.

Inhalt

TABUS UND TABUVERLETZUNGEN AN HOCHSCHULEN

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Marion Kamphans/Sigrid Metz-Göckel/Margret Bülow-Schramm (Hg.): Tabus und Tabuverletzungen an Hochschulen (= die hochschule 2/2015), Institut für Hochschulforschung (HoF), Halle-Wittenberg 2015, 214 S. ISBN 978‐3‐937573‐51‐9 URL: https://die-hochschule.de/dateien/pdf/dhs_2015_2.pdf
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