Bologna‑Prozess

Reform des Studiensystems Analysen zum Bologna-Prozess

Vor mittler­weile 10 Jahren be­gann der Bologna-Prozess mit dem Treffen von vier Bildungs­ministern an der Sorbonne-Uni­ver­si­tät in Paris. Seine Er­folgs­geschichte ist er­staun­lich: Es gibt mittler­weile kaum ein europäisches Land, das sich der Studien­struktur­reform ver­weigert; auch in Deutsch­land stellen fast alle Hoch­schulen auf die ge­stuften und modularisierten Studien­gänge um. Wie kam es zu dieser Ent­wicklung? Wie ist der Bologna-Pro­zess in die europäische Bildungs­politik ein­zu­ordnen? Wer sind die be­teiligten Akteure auf den europäischen Kon­ferenzen und welchen Ein­fluss haben sie? Welche Aus­wirkungen hat die Studien­reform auf die Stu­die­ren­den? Diesen und anderen Fragen widmet sich der Themen­schwer­punkt in diesem Heft der Zeitschrift „die hoch­schule“. WEITERLESEN →

Grenzüberschreitungen. Internationalisierung im Hochschulbereich

Inter­nationa­lisie­rung ist an sich kein neues Thema im Politik­feld Hoch­schule, aber die Ent­wicklungen der letzten Zeit, Stich­wörter hier­zu sind GATS (General Agreement on Trade in Services), und der fort­schreitende sog. Bologna-Prozess, der ins­besondere eine “Harmonisierung” der Studien­gänge in Europa forciert, drücken das Thema weiter­hin nach ganz oben auf die hoch­schul­politische Tages­ordnung.

Jenseits der – zwangs­läufig recht ober­flächlichen – tages­politischen Dis­kussion werden in den Beiträgen dieses Heftes zum Themen­schwer­punkt “Grenz­über­schreitungen – Inter­nationa­lisie­rung im Hoch­schul­be­reich” ver­schiedene Probleme der Europäisie­rung, Inter­nationa­lisie­rung und Globa­li­sier­ung aus der Per­spektive der Hoch­schul­forschung wie auch der Hoch­schul­praxis ein­gehend er­örtert.