Hochschulkommunikation

Einszweivierpunktnull. Digitalisierung von Hochschule als Organisationsproblem – Folge 2

Digitalisierung verändert das Zusammen­leben auf so­zi­a­ler, po­li­ti­scher und wirt­schaft­licher Ebene. Die­se Medien­re­vo­lu­tion, die sich mit der Durch­setzung der Wis­sens­ge­sell­schaft ver­bin­det, stellt die Or­ga­ni­sa­tion Hoch­schule vor neu­artige Her­aus­for­derungen. Wie da­bei die Or­ga­ni­sa­tion die Di­gi­ta­li­sierung limi­tiert bzw. die Di­gi­ta­li­sierung Or­ga­ni­sa­tions­wan­del er­for­dert, steht im Mit­tel­punkt der neu­en „hoch­schule“. Zen­tral ist die ganz­heit­liche Be­trach­tung elek­tro­nischer Hoch­schulöko­sys­teme, die ein­gebet­tet wird einer­seits in den Rah­men eines sich digital ent­gren­zen­den Wis­sen­schafts­sys­tems, an­derer­seits in die Be­trach­tung der Hoch­schu­le als ‚schwie­riger‘ Or­ga­ni­sation.

Third Mission bilanzieren. Die dritte Aufgabe der Hochschulen und ihre öffentliche Kommunikation

Im BMBF-Projekt zur Third Mission und ihrer Kommunikation (BeMission) ist eine Handreichung erstellt worden. Sie liefert praxisorientiert zweierlei: ein Konzept der Third Mission und ein Modell zu ihrer (regelmäßigen) Bilanzierung.Zunächst werden die Unterscheidungskriterien erläutert, nach denen hochschulische Aktivitäten der Third Mission oder anderen Handlungsfeldern zuzuordnen sind. Darauf aufbauend wird das Modell einer Third-Mission-Bilanz entwickelt. Dessen Leitgedanke ist: Eine weitere Berichterstattung, die zusätzliche Bürokratielasten mit sich bringt, sollte vermieden werden. Daher wird ein möglichst aufwandsarmes Berichterstattungsformat benötigt. Entsprechend behandelt die Handreichung unter anderem die Möglichkeiten der Datenkompilation und die diesbezüglich bestehenden technischen Voraussetzungen an Hochschulen. Das Ergebnis ist ein an die WEITERLESEN →