Call for Papers: Autoritäre Dynamiken und die Wehrhaftigkeit deutscher Hochschulen: Strukturen, Risiken und Strategien

Weltweit sind Hochschulen auch in demokratischen Systemen im Fall autoritärer Entwicklungen bzw. eines democratic backsliding mit z.T. drastischen Freiheitseinschränkungen konfrontiert. Ähnliche Dynamiken wurden bislang für das deutsche Hochschulsystem weitgehend ausgeschlossen. Erbeten werden für das Themenheft 1/2027 der Zeitschrift „die hochschule“ bis zum 6.4.26 Abstracts für empirische, theoretische und historisch informierte Beiträge, die deutsche Hochschulen als demokratische Institutionen analysieren, Risiken autoritärer Entwicklungen identifizieren und Potenziale sowie Strategien institutioneller Resilienz und Gegenwehr ausloten, auch in international vergleichender Perspektive. Autoritäre Dynamiken und die Wehrhaftigkeit deutscher Hochschulen: Strukturen, Risiken und Strategien Die Forschungs- und Lehrfreiheit an Hochschulen in den USA befindet sich seit Beginn... WEITERLESEN →

Sonderdruck – Mehr Evidenz statt Einbildung zu Künstlicher Intelligenz in Hochschule und Wissenschaft

Künstliche Intelligenz hält rasant Einzug in Hochschulen und Wissenschaft – begleitet von großen Versprechen, aber oft geringer Evidenz. Der vorliegende Artikel zeigt, warum es jetzt eine nüchterne, empirisch fundierte Auseinandersetzung braucht, um technologische Heilsnarrative von realen Potenzialen und Risiken zu unterscheiden. Die Autor*innengruppe entwickelt zehn Thesen zu den zukünftigen Aufgaben der Hochschulforschung: von Fragen der Agency über Veränderungen in Forschung, Lehre und Governance bis hin zu infrastrukturellen Herausforderungen. Im Zentrum steht die Rolle der Hochschulen als Orte kritischer Reflexion. WEITERLESEN →

Wissenstransfer und Hochschulentwicklung – Impulse aus der Hochschulforschung

Welche Impulse können Erkenntnisse aus der Forschung den Hochschulen für ihre eigene Weiterentwicklung geben? Diese Frage steht im Mittelpunkt der neuen Ausgabe der „hochschule“. Damit das zur Verfügung stehende Wissen auf der Handlungsebene wirksam werden kann, sind geeignete Formen des Theorie-Praxis-Transfers notwendig. Umgekehrt ist es aber genauso wichtig, dass die Praxis ihrerseits Impulse in die Forschung einbringen kann und der Wissenstransfer somit zu einem Austauschprozess wird. WEITERLESEN →

Inventur. Der Personalumbau in den ostdeutschen Wissenschaften nach 1989

Über den Grad der Repräsentanz von Ostdeutschen in herausgehobenen gesellschaftlichen Positionen wird seit langem, aber aktuell besonders intensiv öffentlich debattiert. Häufig liegt dem ein eher diffuses Wissen über die komplexen Vorgänge, die unter dem Schlagwort „Elitenaustausch“ subsummiert werden, zugrunde. Daher nahm sich 2023 eine Tagung des Potsdamer Einstein Forum des Themas an. Auf dieser wurden die aktuelle Forschung und Zeitzeug.innen aus Ost und West, verschiedene Generationen sowie unterschiedliche wissenschaftliche Zugänge miteinander ins Gespräch gebracht. WEITERLESEN →

Vermittelnde Expertise. Schnittstellen von Management und Kommunikation im Wissenschaftssystem

Im neuen Heft der Zeitschrift „die hochschule“ liegt der Schwerpunkt auf den Rollen von Wissenschaftsmanagement und -kommunikation im Wissenschaftssystem. Das Heft ist zugleich eine Zwischenbilanz des Graduiertenkollegs „WiMaKo“. Einleitend wird dafür eine Perspektive als miteinander verwobene Schnittstellen entwickelt. WEITERLESEN →