Forschungslandkarte Ostdeutschland

Bei der Exzellenz­initiative von Bund und Ländern schnitten die ost­deutschen Uni­versitäten in beiden Be­werbungs­run­den unter­durch­schnittlich ab. Ist damit alles wesent­liche über die Wissen­schaft in den öst­lichen Bundes­ländern ge­sagt, und muss die dort be­triebene Forschung eher als Be­stand­teil der all­ge­meinen Pro­blem­situation Ost statt als Teil einer Problem­lösungs­konstellation be­trachtet werden? Um diese Fragen zu be­ant­worten, wird ein realistisches Bild der ost­deutschen Wissen­schafts­landschaft be­nötigt. Dieses wird hier vor­gelegt. Die Forschungs­land­karte Ost­deutsch­land dokumentiert und be­schreibt die Forschungs­land­schaft ge­gliedert nach ihren ver­schiedenen Sektoren: Forschung an Hoch­schulen – Universitäts­forschung und Fach­hoch­schul­forschung –, öffentlich finanzierte außer­universitäre Forschung – gemeinschafts­finanzierte Institute, Landes­institute und Ressort­forschung – sowie Industrie­forschung. Die Sektoren werden mit ihren Institutionen, fachlichen Profilen, der finanziellen und personellen Aus­stattung sowie ihren Leistungs­daten dar­ge­stellt. Im Er­gebnis werden Stärken und Schwächen her­aus­ge­arbeitet sowie regionale Forschungs­schwer­punkte und Wissen­schafts­cluster identifiziert.

Peer Pasternack (2007): Forschungslandkarte Ostdeutschland, unter Mitarbeit von Daniel Hechler, Institut für Hochschulforschung (HoF), Halle-Wittenberg, 299 S. ISBN 978-3-937573-12-0 URL: https://die-hochschule.de/dateien/pdf/dhs-2007_Sonderband_Forschungslandkarte-Ostdeutschland.pdf
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